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Fragen & Antworten

Wo ist die Halterhaftung geregelt?

Die Haftung des Kfz-Halters ist in § 7 StVG geregelt. Sie setzt voraus, dass beim Betrieb eines Kraftfahrzeugs ein Schaden eingetreten ist. Für diesen hat dann der Halter aufzukommen. Die Halterhaftung wird noch verstärkt durch die erhöhte Gefahr, die von einer Sache aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften ausgeht (Betriebsgefahr).

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Wie erhöhe ich die Fahrerzufriedenheit?

Die Fahrerzufriedenheit steht und fällt mit dem persönlichen Erleben im Schadensfall oder bei einem Fahrzeugausfall. Der Nutzer erwartet effektive, pragmatische und rasche Unterstützung. Ein aktiver Dialog mit den Fahrzeugnutzern bei der Fahrzeugbeschaffung ist ein zweiter wichtiger Aspekt: Konfigurieren Sie punktgenaue Ausstattungen, die die Balance zwischen Budget, Anspruch und Fahrzeugnutzern herstellt. Berücksichtigen Sie dabei auch gezielt die ständig wechselnden Ausstattungspakete der Hersteller.

Wir empfehlen Ihnen hier weiterführend unser kostenloses Infoblatt „Service & Fahrerzufriedenheit – 5 Praxis-Tipps für den höheren Servicelevel im Fuhrpark“.

Was ist ein „Captive“ Leasinggeber?

Leasinganbieter können grob in die beiden Bereiche „Captive“ - Gesellschaften der großen Automobilhersteller (OEM`s) - und „Non-Captive“ - unabhängige Leasinggesellschaften – aufgeteilt werden. Für Fuhrparks mit wenigen Marken, die überwiegend mit einem bestimmten Automobilhersteller zusammenarbeiten, kann sich der Abschluss mit diesem Hersteller auszahlen. Die zu erwartenden Restwerte, die weitere Vermarktung der Fahrzeuge und die Kalkulation von Servicebestandteilen können von den Fahrzeugproduzenten meist am Besten kalkuliert und eingeschätzt werden.

Was versteht man unter einem „Non-Captive“ Leasinggeber?

Neutralität und Flexibilität beanspruchen die herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften – „Non-Captive“ Leasinggeber - als grundlegende Vorteile für sich. Sie haben meistens einen Bankenhintergrund. Bei vielen unterschiedlichen Marken im Fuhrpark und bei hohem Bedarf nach individuellen Serviceleistungen lohnt es sich daher mit „Non-Captives“ in Kontakt zu treten. Neben den möglichen Fahrzeugmarken, den angefragten Servicekomponenten und der Flottengröße spielen aber auch Kriterien wie die regionale Nähe des Anbieters, die Qualität seiner Dienstleistungen und die Verfügbarkeit eine wichtige Rolle.

Wie reduziere / optimiere ich meine Kosten im Fuhrpark?

Die Hauptprobleme sind meist fehlende Transparenz und der schnelle Einzelkostenüberblick (Treibstoff-, Versicherungs-, Schadenkosten etc.). Ein wirksamer Weg aus dieser Kostenfalle ist der Einsatz geeigneter Fuhrparkmanagement Software. Unabhängige Anbieter und deren Datenbanksysteme helfen Ihnen ebenso bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge optimierte Angebote zu erhalten und das Marktspektrum möglichst breit zu erfassen. Professionelle Systeme schaffen somit nicht nur erforderliche Transparenz und finden so die Kostenfresser in Ihrem Fuhrpark, sondern helfen Kosten systematisch zu optimieren.

Wir empfehlen Ihnen hier weiterführend unser kostenloses Infoblatt „Die 10 größten Kostenfallen im Fuhrparkmanagement – So schonen Sie Ihr Budget“.

Wie reduziere ich Schadenskosten?

Nicht jede kleine Beule oder ein Kratzer müssen im großen Stil repariert und nicht jede Windschutzscheibe sofort ausgetauscht werden. Nutzen Sie gezielt die Vorteile alternativer Reparaturmethoden und treffen Sie Reparaturentscheidungen nach wirklicher Notwendigkeit. Dabei unterstützt Sie ein professionelles Schadenmanagement – derartige Systeme steuern Schäden bundesweit und greifen u. a. auch auf freie Werkstattnetze zurück, um das Preis-Leistungsverhältnis zu optimieren.

Warum ist ein Poolfahrzeug-Konzept wichtig und sinnvoll?

Dieses Thema stellt ein klassisches Risiko bei der nächsten Betriebsprüfung Ihres Finanzamtes dar. Ist zum Beispiel die konkrete Nutzung der Fahrzeuge nicht klar und lückenlos dokumentiert, kann dies leicht zu Diskussionen mit dem Betriebsprüfer führen. In der Folge können hohe Steuernachzahlungen drohen. Führen Sie daher geeignete Prozesse und Dokumentationen zur Verwendung der Fahrzeuge ein.

Welche Leasinglaufzeit / Leasingdauer ist am günstigsten?

Dazu gibt es leider keine pauschal richtige Antwort. Es gilt nicht immer automatisch der Grundsatz: Je länger, je besser – sprich billiger! Die Absatzmärkte der Automobilindustrie unterliegen heute einem rasanten Wandel – dies spielt neben den bekannten Kenngrößen „Laufleistung“ und „Einsatzart“ bei der Preisfindung von Full Service Leasingraten eine sehr entscheidende Rolle.

Warum ist eine Dienstwagenrichtlinie sinnvoll und erforderlich?

Eine unklar gestaltete oder gar fehlende Car Policy oder ein interpretationsfähiger Fahrzeugüberlassungsvertrag führt häufig zu unnötigen Diskussionen. Sei es beispielsweise über die Gestaltung der Ausstattungsmerkmale, über die zugelassene Motorisierung oder den generellen Privatgebrauch des Dienstfahrzeugs. Sind solche Diskussionen erst einmal in Gang gekommen, wird es häufig emotional und hoher Administrationsaufwand ist die Folge. Fehlende Prozessdokumentation kann zudem ein Organisationsverschulden darstellen.

Was verbirgt sich hinter der Führerscheinkontrolle?

Durchführung der erforderlichen mind. halbjährlichen Führerscheinkontrolle mit entsprechender Dokumentation zur Erfüllung der Halterhaftungspflicht (§21 Abs. 1 Nr. 2 StVG, §44 StGB, §25 StVG) – Achtung: Bei Verstoß droht eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr!

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Was ist eine Leasingrate?

Übernimmt eine Leasinggesellschaft die Finanzierung eines Fahrzeugs, trägt sie zu Beginn des Vertrages den Kaufpreis. Für dieses Fremdkapital fallen über die gesamte vereinbarte Laufzeit Zinsen an. Damit eine gleich bleibende Rate kalkuliert werden kann, bildet die Leasinggesellschaft eine „Annuität“ – das bedeutet: Die anfallenden Zinsen werden gleichmäßig über den gesamten Finanzierungszeitraum verteilt. Gleiches gilt für den Restwert des Fahrzeugs am Ende der Nutzungsdauer. Auch hier wird eine Annuität errechnet, die dann in der Folge dem Leasingnehmer positiv angerechnet wird. Die Leasingrate besteht somit aus der Subtraktion beider Annuitäten. Hat ein Gegenstand zum Ende der Nutzungsdauer den Restwert „Null“, wird von Vollamortisation gesprochen, andernfalls von Teilamortisation.